Kambodschas Traditionen und Kulturen werden weitgehend von der Religion des Volkes bestimmt, in dem 95% den Theravada Buddhismus praktizieren. Die meisten Kambodschaner sind bemuht, Aggressionen und Konfrontationen um jeden Preis zu vermeiden. Erhobene Stimmen und Wutanfälle sind im Kambodschanischen Leben äußerst ungewöhnlich und selten produktiv.
Wenn Sie unerfahren im Reisen in Kambodscha oder Südostasien sind, sollten Sie eine begleitete Tour in Betracht ziehen. Mit einem vertrauenswürdigen Einheimischen an Ihrer Seite, werden Sie einen deutlicheren und unterhaltsameren Einblick in das Land haben, mit wenig Chance auf kulturellen Verfehlungen.
Das Konzept "das Gesicht zu bewahren" ist wie in den meisten asiatischen Kulturen äußerst wichtig und das Verharmlosen der Kambodschaner ist ähnlich wie Groll zu erzeugen - oft wird der Humor eingesetzt, um eine Situation zu entschärfen und Kritik anzudeuten.Kambodscha ist bestimmt ein Platz, wo Sie lernen, entspannter an das Leben heranzugehen - mit einem Lächeln im Gesicht werden Sie viel mehr voranbringen. Dieser buddhistische Einfluss wirkt manchmal so, als ob viele Khmer ihr Los einfach schicksalsergeben hinnehmen.
Die Begrüßung der Khmer - ein Sompiah
Kambodschs Kultur ist generell sehr einladend. Gäste in ihre Häuser, ihr Dorf, ihr Land einzuladen, ist sehr wichtig. Selbst die ärmsten Khmers geben ihr Bestes, um Essen und Wasser mit den reichen Ausländern zu teilen (und die Tatsache, dass Sie den Aufwand betrieben haben, nach Kambodscha zu reisen besagt fur die uberwiegende Mehrheit der Kambodschaner, dass Sie reich sind). Zeigen Sie sich großzugig den Leuten des Landes gegenuber und Sie werden belohnt werden.
Das traditionelle Grußen ist das Sompaih, eine leichte Verbeugung, die Handflächen vor der Brust zusammengefuhrt, die Finger zeigen nach oben. Die meisten Khmer sehen ein, dass Abendländler die Nuancen des Grußes nicht verstehen werden und Sie sind bestens beraten, einen Khmer zu fragen, es Ihnen zu zeigen. Wenn Sie sich bemühen, einen Sompaih zu machen, auch wenn er nicht fachgemäß ist, werden Sie die Menschen für sich gewinnen. Diese Geste wird in den Städten nicht oft formell angewendet (außerhalb der Hotelhallen), aber Besuche in private Häuser, vor allem auf dem Land, können einen einigermaßen gut ausgefuhrten Sompaih belohnt machen.
Kleidung
Das Volk der Khmer ist bescheiden, die Kleidung ist ublicherweise konservativ und nicht freizugig. Das Tragen kurzer Hosen oder vor allem kurzer Röcke ist unüblich und westliche Touristen werden in dieser Hinsicht (insbesondere angesichts der Insektenbisse) etwas befremdend betrachtet. Wenn sie eine Pagode betreten, darf keine freizügige Kleidung getragen werden - blanke Schultern und nackte Knie werden als respektloses Verhalten angesehen - ungefähr als, ob Sie im Bikini eine Kirche betreten würden. Einige Anlagen verbieten den Eintritt, bei anderen können Sie eine lange Bekleidung ausleihen. Der Königliche Palast in Phnom Penh zum Beispiel wird, den nicht angemessen gekleideten BesucherInnen, "kleidsame lange Hosen in Einheitsgröße" für $2 verleihen.
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